TaCino

TaCino wuchs in einem kleinen Dorf bei Stendal auf, umgeben von viel inspirierender Natur. Er erinnert sich gerne an lange Spaziergänge mit seiner Mutter, das Spielen im Garten und seine frühe Leidenschaft für Musik, Film und Gaming. Diese Erlebnisse formten ein kreatives, fantasievolles Kind, das eher Film- oder Musikstar als Astronaut werden wollte. Schon als Kind erfand er ständig eigene Filme, Geschichten und Games, summte beim Spielen Melodien und malte sehr viel.

Mit zwölf Jahren begann TaCino Songs zu schreiben, zu recorden und zu produzieren. Doch die ersten Resonanzen fielen negativ aus und er wurde viele Jahre wegen seiner Leidenschaft gemobbt. Jedoch ließ sich TaCino nicht unterkriegen und nutze seine persönlichen Krisen als Inspiration und Stärke. So wurde die Musik zu einem wichtigen Ventil. Anfangs um Anerkennung zu gewinnen und sich zu beweisen und heute um sich selbst zu finden, Geschichten zu erzählen und einen Ausgleich zu schaffen. Für ihn stellt die Musik eine Flucht aus der Realität dar, in welcher er sein kann, wer er möchte.

Eine wichtiger Aspekt ist die langjährige Zusammenarbeit mit H.cutus, mit dem er Alben wie Gift und Kometen veröffentlichte und aktuell an Tristeast arbeitet. Beide verbindet eine ebenso lange Freundschaft und Geschichte, da beide zur selben Schule gingen. H.cutus war einer der wenigen Schüler, welche TaCino nicht belächelt hatten. Tatsächlich gab er ihm früh über Facebook Komplimente für seine Musik. So stellt die gemeinsame Musik nicht nur das Produkt zwei kreativer Partner sondern auch zwei Freunde dar.

TaCinos Texte handeln von Einsamkeit, Selbstzweifeln, Liebe und Reflexion und werden immer getragen von einem Funken Hoffnung. Musikalisch verschmilzt TaCino Genres: eingängige, melodische Hooks treffen auf Beats, die von Synth Pop über Oldschool Hip-Hop bis zu Post Punk und Alternative Metal reichen. Besonders sind seine mehrstimmigen Hooks und der fließende Wechsel zwischen realen und surrealen Texten. Starke Inspirationsquellen sind und waren Deftones, Cocteau Twins, Nick Cave, Elliott Smith und eigentlich alles, was Musik zu bieten hat, von Death Metal bis Jazz. Seine Musik wirkt auf ihn selbst wie auf sein Publikum und tröstet, fordert heraus, bewegt zum Tanzen, oder regt zum Nachdenken an. TaCino versteht sich als Unikat, sein Name spiegelt dies wider, rückwärts gelesen Takinu. Die Arbeitsweise von TaCino ist stark intuitiv, wodurch manchmal Songs spontan entstehen, und manchmal sich als zeitaufwendiger herausstellen, jedoch immer im Dialog zwischen Musik und Gefühlen.

Sein Ziel ist kein Ruhm, sondern Bewusstsein und Spaß zu finden in der Musik. Wer seine Musik hört oder seine Geschichte kennt, nimmt mit, dass alles möglich ist, wenn man es wirklich will.